Ansicht von St. Georg
Innenansicht von St. Georg mit Blick auf das Retabel

Ehe Das Sakrament der Ehe

Gott ist jedem Menschen mit unüberbietbarer Liebe zugewandt. Diese Liebe geht niemals verloren. So wie Gott uns seine Liebe schenkt, schenken in der Ehe zwei Menschen einander die Liebe: bedingungslos, ohne Vorbehalt, auf Dauer. Kirchlich zu heiraten bedeutet, die Beziehung der Liebenden bewußt unter den Segen Gottes zu stellen und vor Zeugen zu bekennen, dass sie sich nie aus der Weggemeinschaft Ehe entlassen wollen.
„Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“ (Mt 19,6; Mk 10,9).

Welche ersten Schritte sind notwendig?

  • Falls Sie sich für die kirchliche Trauung interessieren, rufen Sie zunächst einfach an um ein erstes Gespräch mit einem Seelsorger zu vereinbaren und eventuell auch schon den Hochzeitstermin festzulegen.
  • Dies sollte mindestens drei Monate vor der Hochzeit – wenn möglich auch schon früher - geschehen!
  • Vor allem wenn Sie ganz bestimmte Wünsche hinsichtlich Ort, Zeit oder Personen (z. B. Musik, Geistlicher) haben, ist es sinnvoll, sich möglichst früh zu melden.

Welche formalen Voraussetzungen müssen gegeben sein?

  • Es muss aber logischerweise mindest ein Partner Mitglied der katholischen Kirche sein. Der andere Partner kann einer anderen Konfession oder Religion angehören bzw. darf auch ausgetreten sein.
  • Zu Fragen bei wiederverheiratet Geschiedenen sollten Sie einen Gesprächstermin vereinbaren.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Für Katholiken ein Taufschein des Taufpfarramtes, der nicht älter als sechs Monate gerechnet vom Zeitpunkt der Hochzeit sein darf.

Die Ehevorbereitung

Nach dem ersten Gespräch über grundsätzliche und religiöse Fragen schließen sich noch zwei Termine an:

  • Eine Vorbereitung auf die Ehe als Abendgespräch mit einem verheirateten Seelsorger oder die Teilnahme an einem diözesanen Angebot
  • sowie danach ein Gespräch über die Gestaltung der kirchlichen Feier.

Wo können Sie heiraten?

  • Bei einer Trauung haben Sie grundsätzlich die freie Wahl des Ortes und auch des Geistlichen.
  • Ökumenische Trauungen können mit oder ohne dem Seelsorger der anderen Konfession stattfinden.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.ehevorbereitung-muenchen.de.

  • Pfarrer Michael Schlosser

letzte Aktualisierung: 15.12.2006