Kindertagesstätte St. Georg
Zu unserer Pfarrgemeinde gehört die Katholische Kindertagesstätte St. Georg. Bis 31. August 2012 nimmt die Kindertageseinrichtung am Pilotprojekt „Zukunft Pfarrkindergärten“ teil (www.erzbistum-muenchen.de/zukunft-pfarrkindergaerten). Die Kindertageseinrichtung ist dem Kita-Regionalverbund Freising zugeordnet. Träger ist während der Pilotphase die Erzdiözese München und Freising, diese wird durch das Kita-Regionalbüro Freising vertreten.
Unsere Kita ist lebendiger Teil der Pfarrgemeinde. Wir feiern gemeinsam Gottesdienste, planen Projekte und Veranstaltungen und besuchen uns gegenseitig. Wir begleiten uns durchs Kirchenjahr und sind füreinander da.
Informationen / Anmeldebögen zum Downloaden ...
Beschreibung der Einrichtung ...
Plan des Hauses ...
Gesetzliche Vorgaben ...
Situationsanalyse ...
Leitbild unserer pädagogischen Arbeit: die Waage ...
Grundhaltung der pädagogischen Fachkräfte ...
Grundsätze unserer pädagogischen Arbeit ...
Bildungs- und Erziehungsbereiche der Einrichtung ...
Themenübergreifende Bildungs- und Erziehungsperspektiven ...
Formen und Methoden unserer Zusammenarbeit mit den Eltern ...
Zusammenarbeit der Mitarbeiter/innen in der Einrichtung ...
Zusammenarbeit mit dem Träger ...
Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Institutionen ...
Öffentlichkeitsarbeit ...
Qualitätssicherung ...
Öffnungszeiten ...
Für die Arbeit in unserer Einrichtung gilt das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) mit der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (AVBayKiBiG) und die anderen einschlägigen rechtlichen Bestimmungen, sowie die folgende Satzung und unsere Konzeption in ihrer jeweils gültigen Fassung.
Mit dem Angebot unserer Einrichtung gibt die katholische Kirche eine Antwort auf die vielfältigen Lebenssituationen von Familien. Wir wollen Sie als Familie im Rahmen unserer Möglichkeiten in Ihrer Erziehungsverantwortung unterstützen. Unsere Kindertageseinrichtung ist ein Teil der Pfarrgemeinde, ein Ort der Begegnung, der das Leben unserer Gemeinde wiederspiegelt. Indem Ihre Kinder am Leben der Pfarrgemeinde teilnehmen erfahren sie, dass sie Mitglied dieser Gemeinschaft sind. Grundsätzlich sind wir als katholische Einrichtung offen für Familien anderer Glaubenshaltungen und Nationalitäten, somit respektieren wir die religiöseÜberzeugung, die dem Kind im Elternhaus vermittelt wird. Von Ihrer Seite erwarten wir die gleiche Offenheit gegenüber unserer katholischen Ausrichtung.
Im Zentrum einer katholischen Kindertageseinrichtung steht der Mensch als Person mit seiner unverlierbaren, von Gott geschenkten Würde. Diese Würde ist nicht abhängig von der persönlichen Entwicklung eines Kindes. Mit der unbedingten Annahme ihres Kindes schaffen die Mitarbeiter/innen vertrauensvolle Beziehungen, die durch wertschätzende Interaktionen gekennzeichnet sind. Diese Art von Beziehung bietet Sicherheit und ermutigt ihr Kind, in Freiheit und Verantwortung zu handeln. Damit wir diese Anliegen für Ihr Kind möglichst gut umsetzen können ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von grundlegender Bedeutung. Wenn Sie Anregungen und konstruktive Kritik einbringen wollen, finden Sie in den Erzieherinnen und in der Kindergartenleitung jederzeit Ansprechpartner. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Kind eine segensreiche Zeit mit vielen guten Erfahrungen in unserer Einrichtung der Erzdiözese München und Freising, Kita-Regionalverbund Freising.
- Regionalverbund Freising-Erzdiözese
München
(Träger der Kindertagesstätte)
Ein „Haus für Kinder“ nennen wir nicht nur unsere Einrichtung. Es geht um Heimat und Geborgenheit, um Schutz und Freiraum und um alles andere, was unseren Kindern in den ersten zehn Jahren ihres Lebens hilfreich sein kann.
Dazu braucht es aber weit mehr als ein Haus. Es braucht vor allem Menschen, die letztlich für die richtige Balance zu sorgen haben zwischen Freiheit und Bindung, zwischen Individualität und Gemeinschaftssinn, zwischen Bewahrendem und Bewegendem. Balance, Ausgewogenheit, ist uns, die wir dort in irgendeiner Weise als Erziehende tätig sind, eine Leitlinie. Deshalb haben wir die Waage als Leitbild gewählt.
Jede Waage braucht aber die Mitte als Halt und die Maßeinheit als Orientierung. Für diese zentrale Voraussetzung haben wir uns als katholische Kindertagesstätte Jesus Christus gewählt. Seine Botschaft und sein Beispiel sollen uns helfen, mit dem richtigen Augenmaß zu handeln. Gleichzeitig suchen wir bei IHM im Gebet auch die Stütze, den Halt für unser Handeln.
Deshalb trägt unsere Kindertagesstätte den Beinamen „St. Georg“. Das ist der Patron unserer Pfarrkirche und ein Beispiel für einen Menschen, der Halt und Orientierung in Christus gefunden hat.
Wie das nun konkret aussehen soll, erfahren Sie im vorliegenden Konzept, für dessen Erstellung ich dem derzeitigen Personal und ihren Beratern mit großer Dankbarkeit meinen Respekt ausdrücke!
- Für die Kirchenverwaltung St. Georg
Michael Schlosser, Stadtpfarrer
1 Beschreibung der Einrichtung
Die Katholische Kindertagesstätte St. Georg Freising wurde im September 2010 eröffnet.
Wir sind eine Einrichtung unter der Trägerschaft der katholischen Kirche.
In unserer Tagesstätte befinden sich:
– 1 Hortgruppe (ca. 25 Kinder)
– 2 Krippengruppen (jeweils 12 Kinder)
– 3 Kindergartengruppen (jeweils ca. 25 Kinder)
2 Plan des Hauses
Die Einrichtung befindet sich in einer ruhigen Wohngegend im Südwesten Freisings. Das Stadtzentrum ist in 15 –20 Minuten Fußweg zu erreichen. Das Haus ist aufgrund seiner modernen Architektur hell und freundlich. Es besteht aus sechs Gruppenräumen mit je einem Nebenraum, einem Materialraum, einer Garderobe und sanitären Einrichtungen.
Die Funktionsräume wie Bewegungsraum, Musikraum, Wohlfühlraum und Werkraum werden gruppenübergreifend genutzt. Außerdem stehen ein Hausaufgabenraum, eine Hausaufgaben- und Lesenische sowie ein Schlafraum zur Verfügung.
Neben einer Küche im Bereich Hort und Kindergarten mit Essensbereich gibt es eine kleinere Küche im Bereich Krippe. Hinzu kommen Aula, Personalräume, Büro sowie Putz- und Hauswirtschaftsräume. Die große Gartenanlage mit altem Baumbestand bietet eine Fülle von Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Die reizvolle Lage am Stadtrand erlaubt vielfältige Naturbegegnungen.
3 Gesetzliche Vorgaben
Die gesetzliche Grundlage für unsere Arbeit ist das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz und die dazugehörige Ausführungsverordnung), der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan, das Kinder- und Jugendhilfegesetz sowie die UNO Charta „Rechte des Kindes“.
4 Situationsanalyse
Freising ist die Kreisstadt des Landkreises Freising in Oberbayern. Aufgrund der Nähe zum Flughafen München besteht eine sehr gute Infrastruktur. In den letzten Jahren sind viele Familien mit Kleinkindern zugezogen, nur noch ca. 50 % der Bewohner sind hier geboren. In immer mehr Familien sind beide Elternteile berufstätig.
5 Leitbild unserer pädagogischen Arbeit: Die Waage
Wir sehen uns als familienergänzende und -unterstützende Einrichtung mit dem Auftrag, dem Kind beste Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Leitziel unserer Arbeit ist es, dem Kind dazu zu verhelfen, ein beziehungsfähiger, wertorientierter und schöpferischer Mensch zu werden, der den Anforderungen unserer Zeit selbstverantwortlich gerecht werden kann.
Es ist unser Bestreben, immer die Balance zu halten zwischen dem Einzelnen und der Gruppe. Ebenso wichtig aber ist uns, das Gleichgewicht zu finden zwischen der Gruppe und der Kindertagesstätte: Wir wollen Nutzen ziehen aus der Möglichkeit, dass größere und kleinere Kinder unter einem Dach voneinander profitieren und lernen. Gleichzeitig muss es auch die Möglichkeit zum Rückzug in die vertraute Gruppe geben.
Für uns ist es selbstverständlich, auf die aktuellen Situationen im Elternhaus einzugehen. Dabei achten wir auf das rechte Maß zwischen dem konkreten Unterstützen und dem Aufzeigen von Wegen, die dazu führen, selbst Lösungen zu finden.
In einer Einrichtung unter der Trägerschaft der katholischen Kirche ist der christliche Glaube Grundlage unserer Arbeit. Doch sind die Türen unseres „Hauses des Kindes“ offen für Menschen jeglicher Sprache, Herkunft und Religion. Interkulturelle Erziehung bedeutet für uns die Ausgewogenheit zwischen Integration und dem Respekt gegenüber anderen Ländern und Kulturen. Wir wollen das Fremde bekannt machen und dadurch Vorurteile abbauen und Verständnis wecken.
Die Kindertagesstätte ist ein Ort für Kinder, der geprägt ist von Vertrauen, Geborgenheit und Liebe. Wir sind da für die Kinder, nehmen uns Zeit für sie und gehen auf individuelle Bedürfnisse ein. Wir lassen das Kind Kind sein und geben gleichzeitig Halt und Orientierung im Alltag. Wir nehmen die Kinder an mit ihren Fähigkeiten und auch Begrenzungen und geben ihnen die Möglichkeit, sich zu einer eigenen, selbstbewussten Persönlichkeit zu entfalten.Dabei streben wir eine Ausgeglichenheit an zwischen der starken Persönlichkeit und der stärkenden Gemeinschaft. Indem Kinder bei uns eine Gemeinschaft erleben und sich in der Gruppe wohlfühlen, werden sie zu sozialer Einstellung und sozialem Verhalten geführt. Die Kinder lernen, sich mit den eigenen Interessen sinnvoll in Gemeinschaften einzufügen und den Mitmenschen respekt- und rücksichtsvoll zu begegnen.
6 Grundhaltung der pädagogischen Fachkräfte
Wir verstehen uns als Bildungs- und Erziehungspartner der Eltern. Zusammen wollen wir dem Kind die Basiskompetenzen vermitteln, die es braucht, um den Herausforderungen in einer sich wandelnden Welt gewachsen zu sein.
Wichtige Aspekte unserer Grundhaltung sind:
- das christliche Menschenbild und gesellschaftliche Werte
- die soziale Eingebundenheit im „Haus für Kinder“
- das Erleben von Spaß und Freude als Grundlagen für Lernen
- Bildung durch Bindung und Beziehung (Bildung als sozialer Prozess)
- Vorbildrolle durch soziale, emotionale und intellektuelle Kompetenz
"Erziehen heißt vorleben.
Alles andere ist höchstens Dressur." (Oswald Bumke)
Die Rolle des pädagogischen Personals im „Haus des Kindes“ in Bezug auf das Kind ist gekennzeichnet durch Impulse gebende und unterstützende Begleitung, durch einfühlsame Zuwendung und reflektierende Beobachtung.
Unser Umgang mit den Kindern basiert auf einer partnerschaftlich demokratischen Ebene. Der dialogische Charakter des Erwachsenen-Kind-Verhältnisses kommt darin zum Ausdruck, dass die Erfahrungs-, Lern- und Kommunikationsprozesse gemeinsam getragen werden und alle Beteiligten Lernende wie auch Lehrende sein können.
"Bei der Erziehung muss man etwas aus dem Menschen
herausbringen
und nicht in ihn hinein." (Friedrich Fröbel)
Im Rahmen von Bindungs- und Erziehungsgestaltung begleitet und unterstützt das pädagogische Personal das Kind, die Kinder untereinander und das Elternhaus. Dabei kommt dem Erzieher/in vor allem die Rolle des verlässlichen Ankers zu, der stets präsent und emotional verfügbar ist. Wir treten dem Kind stets wohlwollend, empathisch und berechenbar gegenüber. Ein verlässlicher Anker wollen wir sein auch hinsichtlich der Entwicklung des Selbstwertes und der Identitätsbildung des Kindes.
In der Entwicklung emotionaler Kompetenz wirkt das pädagogische Personal unterstützend und begleitend. Es kann helfen, die Gefühle und Bedürfnisse des Kindes zu verstehen und zu benennen. Es kann dem Kind helfen, sich verständlich zu machen. Das pädagogische Personal ist Interaktions- und Kommunikationspartner nicht alleine dem Kind gegenüber, sondern leitet auch unter den Kindern Interaktion und Kommunikation an.
"Viel ist daran gelegen, dass man den Kindern freundliche
Lehrer und Erzieher gibt.
Alles richtet sich nach seiner Umgebung,
was noch nicht erstarkt ist." (Seneca)
7 Grundsätze unserer pädagogischen Arbeit
Jedes Kind ist einzigartig! Unser oberstes Ziel ist die Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Kindes. Darauf gründet die Pädagogik für unsere tägliche Arbeit mit den Kindern.
Die grundlegende Zielsetzung im Elementarbereich ist der Erwerb von Basiskompetenzen und deren Stärkung. Dazu gehören verschiedene personale und lernmethodische Kompetenzen sowie Kompetenzen im sozialen Kontext.
Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan berücksichtigt Kinder mit individuellen Unterschieden und definiert daraus Bildungs- und Erziehungsperspektiven. Er beinhaltet themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche wie Religiosität und Wertorientierung, Sprache und Kommunikationstechnik, künstlerische und ästhetische Bildung, Naturwissenschaft und Technik sowie Bewegungserziehung. Eine besondere Bedeutung wird auch der Mitwirkung der Eltern und Kinder am Bildungs- und Einrichtungsgeschehen und der Vernetzung mit unterschiedlichen Institutionen und Organisationen beigemessen.
Neben der für uns wichtigen Vermittlung eines christlichen Menschenbildes werden folgende Kompetenzen gefördert:
- die Entwicklung von freiheitlich-demokratischen, religiösen, sittlichen und sozialen Werthaltungen
- der Erwerb von personalen, motivatonalen, kognitiven, physischen und sozialen Kompetenzen
- das Lernen des Lernens
- die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme sowie zur aktiven Beteiligung an Entscheidungen
- die Entwicklung der Widerstandsfähigkeit
- die musischen Kräfte, sowie
- die Kreativität
"Bildung ist die Fähigkeit, Wesentliches vom Unwesentlichen
zu unterscheiden und jenes ernst zu nehmen." (Paul Anton de Lagarde)
7.1 Pädagogische Ziele der Kinderkrippe
Die Kinderkrippe dient neben der Betreuung insbesondere der Bildung und Erziehung im vorschulischen Bereich. Die Erziehung erfolgt familienergänzend und -unterstützend.
Durch ganzheitliche, elementare und kindgemäße Bildungsarbeit sollen die Kinder in ihrer Entwicklung gefördert werden. Im Einzelnen sollen die Kinder Sozialverhalten erlernen, durch spielerisches Gestalten ihre Ausdrucksmöglichkeiten und schöpferischen Fähigkeiten entfalten, ein Interesse an der Umwelt und Natur entwickeln, eine gesunde Lebensweise kennenlernen und Achtung vor der Schöpfung bekommen.
Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben:
Sterne, Blumen und Kinder. (Dante)
Ein wichtiger Punkt in der Krippenarbeit ist die Eingewöhnung. Unsere Kinderkrippe arbeitet hier nach dem bewährten „Berliner Modell“:
In der Eingewöhnungsphase ist es wichtig, dass immer die gleiche familiäre Bezugsperson das Kind in die Krippe bringt.- Die Sicherheit, die das Kind durch die Anwesenheit einer ihm vertrauten Person erfährt, ermöglicht es ihm, auf Neues und Fremdes zuzugehen.
- Durch eine sanfte Eingewöhnung bekommt das Kind die Möglichkeit, sich durch eigene Tätigkeiten, wie Beobachten, Erkunden und soziale Kontaktaufnahme zu orientieren und sich an die neue Situation zu gewöhnen.
„Das grundlegende Ziel einer solchen Eingewöhnung ist, in Kooperation mit den Eltern dem Kind unter dem Schutz einer Bindungsperson das Vertrautwerden mit der neuen Umgebung und den Aufbau einer Bindungsbeziehung zur Erzieherin zu ermöglichen. Die Eingewöhnungszeit ist abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin als sichere Basis akzeptiert, d. h. wenn die Erzieherin das Kind trösten kann, wenn es unglücklich ist. Die Dauer des erforderlichen Zeitraumes hängt u. a. von der Individualität des Kindes, vom Muster seiner Bindungsbeziehungen und seinen Vorerfahrungen mit Trennungssituationen ab.“ (Laewen, Andres, Hedervari)
"Ich glaube, dass Erziehung Liebe zum Ziel hat.
Wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen,
darf man sich nicht wundern,
wenn sie selber lieblos werden." (Astrid Lindgren)
7.2 Pädagogische Ziele des Hortes
Der Hort ist eine familienunterstützende und familienergänzende Einrichtung. Auftrag des Hortes ist die Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder.Die Kinder werden hier in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und gefördert. Es werden den Kindern unterschiedliche Möglichkeiten gezeigt, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entdecken, durch positive Erlebnisse ihr Selbstbewusstsein zu stärken, Selbständigkeit zu erlernen und zunehmend Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen.
Es ist uns wichtig, die Fähigkeiten der Kinder zu unterstützen und zu entwickeln. Wir bieten den Kindern den Raum, den sie brauchen, um sich wohl zu fühlen, um Kontakte zu knüpfen mit anderen Kindern, um sich zu entfalten.Grundbedürfnisse von Kindern sind das Erfahren von Angenommensein und Zuneigung durch andere Menschen, die Achtung als Person, der Schutz vor Gefahren, gesunde Ernährung und das Gefühl von Geborgenheit. Daneben werden aber auch Bildungs- und Erziehungsaspekte berücksichtigt.
Zu den pädagogischen Kernaufgaben des Hortes zählt die professionelle Begleitung des kindlichen Entwicklungsprozesses, in dem sich Kinder über bereitgestellte Lernarrangements Schlüsselkompetenzen aneignen können.
Bereiche von Kompetenzen:
- personale Kompetenz (persönliches Erfahrungswissen)
- soziale Kompetenz (Fähigkeit zum konstruktiven Miteinander)
- Wissenskompetenz
- methodische Kompetenz
"Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung." (Immanuel Kant)
Einen Schwerpunkt unserer Arbeit nehmen die Hausaufgaben ein, dabei wird das Kind vom Hortpersonal betreut. Wir stehen den Kindern bei den Hausaufgaben zur Seite, helfen und unterstützen sie, diese selbständig zu lösen (Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken, Gebrauch von Nachschlagewerken), und kontrollieren die Hausaufgaben. Wir legen großen Wert darauf, dass die Kinder zunehmend selbständiger werden, auch im Bereich der Hausaufgaben.
Ein weiterer Schwerpunkt der Hortarbeit ist die pädagogische Gestaltung der Freizeit. Schulkinder sollen im Hort viele Arten von Entspannung, von Freizeitaktivitäten, von Bewegungsmöglichkeiten und Ausgleich zu ihrem Schultag finden und wählen können.
Zentral ist eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern und mit der Schule. Unter Berücksichtigung der vorrangigen Erziehungsverantwortung der Eltern bauen wir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf, reflektieren die Erziehung und Entwicklung des Kindes und treffen bei Bedarf in Absprache mit den Eltern gezielte Fördermaßnahmen. Die Zusammenarbeit mit den Eltern bedeutet für uns: regelmäßige Gespräche, Vertrauen, Offenheit, das Wählen eines Elternbeirats, Elternabende, gemeinsame Feste und Aktivitäten.
Der gemeinsame Auftrag der Schule und des Hortes zur Bildung und Erziehung des Kindes erfordert eine enge Zusammenarbeit und Absprache beider Lebensbereiche. Dieses ist durch § 81 SGB VIII und Art. 31 Bay EUG rechtlich verankert.
8 Bildungs- und Erziehungsbereiche der Einrichtung
8.1 Ethische und religiöse Bildung und Erziehung; Emotionalität und soziale Beziehungen
Als Einrichtung in katholischer Trägerschaft messen wir der ethischen und religiösen Erziehung der Kinder eine große Bedeutung bei. Feste und Feiern im Kirchenjahr (Erntedank, St. Martin, Hl. Elisabeth, St. Nikolaus, Advent, Weihnachten, Ostern) werden zusammen mit den Kindern thematisiert, vorbereitet und bearbeitet. Dazu gehören neben Bilderbüchern, Geschichten / Legenden, Liedern, Legeeinheiten und gezielten Bastelaktivitäten auch besondere Aktionen (z. B. Singen im Altenheim, Kirchenbesuche, Anschauen der Krippenausstellung, Besuch beim Weihbischof).
Den Abschluss eines religiösen Festes bildet ein kindgerechter Gottesdienst, der thematisch abgestimmt und zusammen mit dem Pfarrer vorbereitet wird.
Ebenso leben wir Religiosität in der Einrichtung, wenn wir mit den Kindern über Gott reden, das Mittagsgebet sprechen oder Fragen der Nächstenliebe und der Toleranz thematisieren.
8.2 Sprachliche Bildung und Förderung
Sprachkompetenz ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für die Teilnahme am aktiven Leben. Deshalb fördern wir die sprachliche Bildung ganzheitlich und auf spielerische Weise. Die Kinder sollen bei uns Wort-, Begriffs- und Lautbildung, Satzbau und sprachliche Abstraktion erweitern und verfeinern.
Nicht nur im täglichen Tun, sondern auch durch gezieltes Arbeiten (z. B. Bilderbuchbetrachtungen, Sprachspiele, Lieder) wollen wir die Sprachkompetenzen der Kinder erweitern. Uns setzen bei dem jeweiligen sprachlichen Entwicklungsstand des Einzelnen an und wollen hier gezielt fördern.
Die Vorschulkinder mit Migrationshintergrund nehmen in Zusammenarbeit mit der Schule an dem Vorkurs Deutsch teil, um den Schulstart zu erleichtern.
8.3 Mathematische Bildung
Die Kinder lernen Zahlen, Mengen und geometrische Formen kennen und entwicklungsgemäß mit ihnen umzugehen. Um den Kindern den Übertritt vom Kindergarten in die Grundschule zu erleichtern, führen wir die fünf- bis sechsjährigen Kinder einmal in der Woche an die Lern- und Arbeitsmethoden in der Schule heran – schrittweise und in altershomogenen Kleingruppen.
Das Projekt zur frühen mathematischen Bildung „Entdeckung im Zahlenland“ von Prof. Preuß verhilft den Kindern zu einer breiten und nachhaltigen Grundlage für das Verständnis von Mathematik; spielerisch und ganzheitlich erarbeiten die Kinder den Zahlenraum von 1 bis 10.
8.4 Naturwissenschaftliche und technische Bildung
Für eine optimale Entwicklung der naturwissenschaftlichen Bildung sammeln die Kinder Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Materialien (z. B. vielfältige Bau- und Konstruktionsmaterialien, Naturmaterialien, Werkzeuge, verschiedene Geräte). Wir experimentieren gerne, üben den sachgerechten Umgang mit Werkzeug und Werkbank, beobachten Veränderungen in der Natur und lernen Eigenschaften verschiedener Stoffe kennen (z.. B. Wasser, Eis).
"Bildung geschieht durch Selbsttätigkeit und
zweckt auf Selbsttätigkeit ab."
(Johann Gottlieb Fichte)
Zur Vertiefung der gewonnenen Erkenntnisse haben die Kinder die Möglichkeit, auch außerhalb der Einrichtung Neues kennen zu lernen (z. B. Führung bei der S-Bahn, Besuch in der Bäckerei mit Brotbacken und Kennenlernen von verschiedenen Geräten und Backzutaten, Besuch in der Apotheke mit Zusammenstellen einer Salbe, Besuch einer Arzt- und Zahnarztpraxis, Imkereibesuch).
8.5 Umweltbildung und -erziehung
Uns ist es wichtig, dass die Kinder die Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen. Den Umgang mit der Natur und ihrer Vielfalt an Pflanzen und Tieren erlernen die Kinder durch Aktionen, Ausflüge, Naturtage, Experimente, Gespräche mit Anschauungsmaterial, Bilderbücher, Fühlstraßen, Spiele und Beobachtungen. Den praktischen Umweltschutz und das Umweltbewusstsein fördern wir durch das Nahebringen von Grundverständnis über ökologische Zusammenhänge, Mülltrennung und -vermeidung, Gesprächskreise und besondere Aktionen (z. B. Kleingartenbesuch).
8.6 Informationstechnische Bildung, Medienbildung und -erziehung
Die große Vielfalt der Medien- und Informationsgesellschaft lernen die Kinder durch den Einsatz von Bilderbüchern, Hörbüchern, Musik-CDs sowie Lern- und Malprogrammen kennen. Im gemeinsamen Gespräch thematisieren wir die eigenen Medienerfahrungen der Kinder sowie die kindgerechte und sinnvolle Nutzung von Computer und Fernsehen.
8.7 Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung
Kreatives Gestalten und Bastelaktivitäten werden sowohl im Freispiel als auch in Klein- und Aktionsgruppen oder in der Gesamtgruppe durchgeführt. Es finden gezielte, angeleitete und geplante Angebote statt (themenspezifisch). Genauso wichtig sind uns freie Gestaltungsmöglichkeiten, in denen die Kinder ihre Fantasie, Individualität und Gestaltungslust erleben und entfalten können.
Wir führen Kinder an die Vielfalt von Materialien und Techniken heran und leiten sie zum selbständigen, kreativen Tun an. Es entstehen Aktionen, die gemeinsam mit den Kindern geplant, vorbereitet und durchgeführt werden (z. B. Puppentheater mit gebastelten Stabpuppen – Thema Märchen). Wichtig ist uns auch ein gemeinsamer Abschluss einer Aktion: eine Theateraufführung (gruppenintern oder bei einem Fest mit Eltern), eine Ausstellung etc.
"Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers,
die Freude
am Schaffen und am Erkennen zu erwecken." (Albert Einstein)
8.8 Musikalische Bildung und Erziehung
Die musikalische Früherziehung findet bei uns in gezielten pädagogischen Angeboten, aber auch im Alltag statt. Es wird gesungen zur Begrüßung (Morgenkreis), zum „Zuhören“, zum Aufräumen oder zum Händewaschen.
Gemeinsames Singen und Musizieren stärkt die Kontakt- und Teamfähigkeit. Die Kinder erleben Musik als Quelle von Freude und Entspannung sowie als Anregung zur Kreativität. Wenn die Kinder Spaß und Freude beim Musizieren entdecken, kann das Erlernte auch nachhaltig wirken.
Als Möglichkeiten zur Förderung im musischen Bereich nutzen wir zum Beispiel: Musizieren mit Orffinstrumente, Verklanglichung von Geschichten, Malen auf Musik, Tanzen usw.
"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum." (Friedrich Nietzsche)
8.9 Bewegungserziehung und -förderung, Sport
Bewegung ist wichtig für die kindliche Entwicklung. Kinder wollen, sollen und müssen sich bewegen. Frühzeitige, regelmäßige und vielfältige Bewegungen helfen den Kindern,
- die motorischen Fähigkeiten zu erproben,
- die Wahrnehmungsfähigkeiten zu schulen,
- ein positives Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zu entwickeln,
- soziale Fähigkeiten, den Umgang mit anderen Kindern zu üben,
- ihren Körper kennen zu lernen bzw. zu kräftigen,
- mit der Umwelt in Kontakt zu treten.
Deshalb wollen wir den Kindern eine möglichst vielseitige Bewegungserziehung ermöglichen. Einmal pro Woche findet eine gezielte Bewegungsförderung im Turnraum statt. Bei jeder Einheit liegt die Gewichtung auf einem anderen Bereich. Genauso wichtig ist es, ihnen genügend freie Bewegungsmöglichkeiten wie z. B. freies Bewegen im Turnraum, Garten und auch sonst im Tagesablauf anzubieten.
"Vor allem wegen der Seele ist es nötig,
den Körper zu üben, und gerade das ist es,
was unsere Klugschwätzer nicht einsehen wollen."
(Jean-Jacques Rousseau)
8.10 Gesundheitserziehung
Unsere Einrichtung vermittelt den Kindern ein Bewusstsein für die eigene Gesundheit. Neben der Sauberkeitserziehung (Toilettengang, regelmäßiges Händewaschen mit Seife, Abtrocknen mit Einmalhandtüchern aus dem Papierhandtuchspender usw.) spielen hier auch die Bewegungsangebote sowie die Ruhezeiten eine wichtige Rolle.
Wir achten in unserer Einrichtung auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Dies beinhaltet die von zu Hause mitgebrachte Brotzeit sowie das vom Haus angebotene Mittagessen. Den Kindern werden während der Kindergartenzeit ständig Saftschorlen, Mineralwasser und Tee angeboten. Da viele Kinder zu wenig trinken, werden vom Personal immer wieder Trinkpausen angeboten und die Kinder ans Trinken erinnert.
9 Themenübergreifende Bildungs- und Erziehungsperspektiven
9.1 Übergänge des Kindes und Konsistenz im Bildungsverlauf
Wir gestalten und begleiten die Übergänge so altersgemäß wie möglich. In dem zeitlich begrenzten Abschnitt der Eingewöhnung lernt das Kind mit der zeitweisen Trennung von den Eltern umzugehen, es lernt die Einrichtung kennen und macht sich mit neuen Bezugspersonen vertraut. Für die Krippe bedeutet das, dass immer nur ein oder zwei neue Kinder gleichzeitig in die Gruppe aufgenommen werden, um genügend Zeit für den Aufbau einer innigen Beziehung zwischen Kind und Betreuern zu haben.
Bei den Kindern, die zum ersten Mal einen Kindergarten besuchen, wird in Absprache mit den Eltern soweit wie möglich individuell auf das einzelne Kind eingegangen. Wir gestalten die Eingliederung und Eingewöhnung in die Gruppe kindgerecht: ein Elternteil bleibt am Anfang noch kurz mit in der Gruppe, die Kindergartenzeit wird langsam gesteigert, das Kind darf etwas Vertrautes (z. B. Kuscheltier) von zu Hause mitbringen etc. Das erleichtert den Kindern den Einstieg und vermittelt ihnen Sicherheit und Geborgenheit.
Für Kinder, die im Haus von der Krippe in den Kindergarten wechseln, gibt es Schnuppermöglichkeiten in der neuen Gruppe. Außerdem haben die Kinder jederzeit die Möglichkeit, andere Gruppen zu besuchen (in Absprache mit Erzieherpersonal). Durch die „innere Öffnung“ des Hauses kommen die Kinder in Kontakt, treffen sich beim Spielen im Garten oder bei der Nutzung der Funktionsräume (z. B. Musikraum, Werkraum).
Zwischen Kindergarten und Grundschule besteht eine sehr gute Zusammenarbeit. Es finden regelmäßig Gespräche zwischen Erzieherpersonal und Lehrkräften statt, um Erfahrungen auszutauschen und gegenseitige Erwartungen zu formulieren.Wir bereiten Kinder und Eltern möglichst langfristig auf den Übergang in die Schule vor. Dabei erarbeiten wir die „Schulfähigkeit“ des Kindes gemeinsam mit den Eltern, dem Kind und der Schule.Das Abschiednehmen der Kinder begehen wir durch besondere Aktionen wie Schultütenbasteln oder Vorschulübernachtung bewusst und feierlich.
Die Kindergartenkinder haben die Möglichkeit des „Schnupperns“ im Unterricht. Dazu werden sie in die Schule eingeladen, nehmen an Unterricht teil und erleben auch eine Pause im Schulhof.
Die Schulkinder wiederum werden einmal im Jahr eingeladen, im Kindergarten zu spielen, bekommen aber auch Einladungen für besondere Aktivitäten des Kindergartens.
9.2 Umgang mit individuellen Unterschieden und soziokultureller Vielfalt
Kinder verschiedenen Alters
Aufgrund der drei Bereiche Krippe, Kindergarten und Hort gibt es im „Haus des Kindes“ eine Altersspannbreite vom Baby bis zum Schulkind.
Das Gemeinschaft- und Zugehörigkeitsgefühl aller Kinder innerhalb der Einrichtung fördern wir durch ein teiloffenes Arbeiten in den Gruppen. Dabei können sich alle Altersstufen gegenseitig „helfen“, ältere Kinder können eine „Vorbildrolle“ für die jüngeren Kinder übernehmen – und umgekehrt.
Geschlechtersensible Erziehung
Damit es eine eigene Identität aufbauen kann, muss das Kind die eigene Geschlechterrolle im Kindergarten Schritt für Schritt erfahren und sich sortieren können. Das eigene Erleben als Mädchen und Junge ist der beste Ausgangspunkt, um den Blick für Geschlechterrealitäten zu schärfen (z. B. Rollenspiele).
Interkulturelle Erziehung
In unserem Kindergarten steht das sich entwickelnde und lernende Kind im Mittelpunkt. Unterschiedliche Konfessionen und Nationalitäten werden bei uns z. B. durch gemeinsame Feste und Aktionen ohne Hindernisse integriert.
Die Erzieher begleiten den Lernprozess der Kinder und ermöglichen ihnen bestmögliche Bildungserfahrungen und -chancen. Durch Beobachtungbögen, wie z. B. Sismik, Seldak, Perik ist es uns möglich, einen detaillierten Austausch mit den Eltern zu führen. Das Würzburger Programm oder ähnliche Sprachprogramme unterstützen uns in dem Bereich der Sprachentwicklung auch im Hinblick zu Vorbereitung und Zusammenarbeit für die Schule.
Individuelle Bedürfnisse der Kinder
Jedes Kind wird in seiner Persönlichkeit akzeptiert und wertgeschätzt. Es wird bei seinem Entwicklungsstand abgeholt und entsprechend gefördert. Das Wohl des einzelnen Individuums steht hierbei im Zentrum unserer Arbeit. Wir als Einrichtung sehen uns in der Pflicht, jedes einzelne Kind zu integrieren und gegebenenfalls (in Absprache mit den Erziehungsberechtigten) entsprechende Fördermaßnahmen einzuleiten.
"Jedes Kind hat das Recht
zu lernen, zu spielen,
zu lachen,
zu träumen,
zu lieben,
anderer Ansicht zu sein,
vorwärts zu kommen,
um sich zu verwirklichen."
(Hall – Denis Report)
9.3 Schlüsselprozesse der Bildungs- und Erziehungsqualität
Mitwirkung der Kinder am Bildungs- und Erziehungsgeschehen (Partizipation)
Wir beteiligen die Kinder entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen und fühlen uns verpflichtet, ihr Interesse für Beteiligung zu wecken.
Es ist uns wichtig, dass Kinder durch Partizipation soziale Kompetenzen erwerben, dass sie eigene Sichtweisen erkennen, äußern, begründen und vertreten, aber auch die Sichtweisen anderer wahrnehmen und respektieren. Die Kinder sollen die Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe erwerben, sie sollen ein Grundverständnis darüber erwerben, dass man anstehende Aufgaben und Entscheidungen gemeinsam lösen bzw. treffen kann. Sie lernen dabei Gesprächsdisziplin oder Abstimmungsregeln kennen und können diese anwenden.
Formen der Partizipation in unserer Einrichtung sind z. B. Kinderbefragungen, Kinderkonferenz, „Stoffsammlungen“ und Gesprächskreise zu bestimmten Themen usw.
Beobachtung und Dokumentation
Grundvoraussetzung für unsere pädagogische Arbeit und spezielle und gezielte Förderung ist die Beobachtung. Durch intensive Beobachtung werden Stärken und Schwächen in der Entwicklung des Kindes deutlich. Gemeinsam im Team werden effektive Fördermaßnahmen oder Handlungsschritte durchdacht und geplant. In Zusammenarbeit mit den Eltern („Entwicklungsgespräch“) werden individuelle Fördermöglichkeiten überlegt: Durch welche Handlungsschritte in der Einrichtung und Zuhause kann das Kind optimal gestärkt werden?
In unserer Einrichtung werden unterschiedliche Beobachtungsmethoden und
-bögen verwendet, um den Verlauf der sozialen, kognitiven, emotionalen und körperlichen Entwicklung des Kindes zu begleiten und zu dokumentieren. Besonderes Augenmerk gilt ab dem vorletzten Kindergartenjahr vor der Einschulng dem Sprachstand des Kindes. Alle Beobachtungen, die man bezüglich des Kindes gemacht hat, werden gründlich dokumentiert, in Teamgesprächen ausgewertet und reflektiert. Dann suchen wir gemeinsam mit den Eltern nach Lösungsmöglichkeiten.
Planung der pädagogischen Inhalte
Im Rahmen der sog. „Planungstage“ zu Anfang des Jahres planen wir im Team pädagogische Inhalte und Zielsetzungen unserer Einrichtung, wir überdenken Bildungsbereiche und erstellen einen Jahresplan, der auf dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan basiert. Einen großen Teil der Inhalte gibt uns der kirchliche und jahreszeitliche Jahreskreis vor. Das Jahresthema begleitet die Kinder wie „ein roter Faden“. Die gemeinsam festgelegten Inhalte bereiten wir zusammen mit den Kindern und z. T. mit den Eltern auf unterschiedliche Weise auf. Entsprechende thematisch orientierte Aktionen werden gezielt vorbereitet, gestaltet und durchgeführt.
Kinderkonferenz
Die Kinderkonferenz findet 14-tägig mit allen Kindern und Erwachsenen statt. Hier wird der Alltag reflektiert, die Spielregeln des Zusammenlebens werden festgelegt und bei Bedarf auch verändert, die gemeinsamen Aktivitäten werden geplant und reflektiert. Ergebnisse, die durch Abstimmungen entstehen, sind für alle verbindlich. Die Erzieherinnen sind in der Rolle der Moderatoren von Lern- und Meinungsbildungsprozessen.
Freispiel
Ein wichtiger Teil unserer pädagogischen Arbeit ist das Freispiel: ein zeitlich begrenzter Abschnitt im Tagesablauf, in dem das Kind selbst entscheidet, ob es spielt oder nicht, was es und mit wem es spielt, wie lange und wie intensiv es spielt. In der Freispielzeit beobachtet das Erzieherpersonal das einzelne Kind und greift dann ein, wenn es Hilfe benötigt. Die Erzieherin sieht, wo das einzelne Kind steht, und richtet ihr pädagogisches Handeln danach aus.
"Das Spiel ist die ureigenste Ausdrucksform des Kindes.
Von Anfang an setzt sich das Kind über das Spiel mit sich und
seiner Umwelt auseinander." (Bayerischer Erziehungs- und Bildungsplan)
Aktionsarbeit und pädagogische Angebote
Wir beobachten die Kinder, um zu sehen, wo ihre Interessen und Bedürfnisse liegen. Wir greifen Themen aus der Situation heraus auf und bilden gemeinsam mit den Kindern Aktionsgruppen, in denen wir die Themen aufarbeiten. Die Teilnahme an einer Aktionsgruppe ist freiwillig, aber dann verbindlich bis zum Abschluss. Aktionen können wenige Stunden, bis Wochen oder Monate dauern. Zu Ende ist eine Aktion erst, wenn alle Teilnehmenden Kinder der Meinung sind, dass, das Thema ausreichend behandelt wurde.
Pädagogische Angebote nehmen in unserer Einrichtung einen hohen Stellenwert ein. Dabei achten wir auf eine ganzheitliche Förderung der Kinder, indem wir bewusst verschiedene Bereiche ansprechen (kognitiver, kreativer, musischer, religiöser Bereich). Alle täglichen Angebote wie kreative Gestaltung, Bilderbuchbetrachtung, Sporterziehung oder musikalische Frühförderung werden gezielt geplant. Größere Angebote, Aktionen und Ausflüge werden gemeinsam im Team vorbereitet und durchgeführt.
Feste und Feiern
Es ist uns wichtig, dass wir einen gemeinsamen Abschluss für die erarbeiteten Themen haben. Dies kann in Form von verschiedenen Festen oder Feiern stattfinden. Gemeinsam mit den Kindern werden die Feste geplant, durchgeführt und reflektiert.
Feste feiern wir im kirchlichen und jahreszeitlichen Jahreskreis, z. B. Erntedank, St. Martin, Hl. Nikolaus, Weihnachten, Heilige Drei Könige, Fasching, Ostern, Maiandacht, Abschlussgottesdienst und Sommerfest
Das erste kirchliche Fest im Kindergartenjahr ist das Erntedankfest. Wir besprechen mit den Kindern das Wachsen und Reifen der Früchte vom Samenkorn bis zur Frucht; es können aber auch andere Themen passend zur Ernte abgehandelt werden. Dazu backen wir mit den Kindern Brot, bereiten ein Obstsalat vor oder kochen Kürbis- oder Gemüsesuppe, besuchen eine Bäckerei usw. Als Abschluss gestalten wir mit den Kindern einen Erntedankgottesdienst in der Stadtkirche St. Georg.
Das zweite Fest ist das St Martinsfest. Wir erzählen den Kindern die Martinslegende, spielen dazu Rollenspiele und basteln Laternen. Nach einem mit den Kindern gestalteten Gottesdienst ziehen wir mit unseren Laternen durch die Straßen und singen Lieder. Anschließend werden selbstgebackene Martinsgänse geteilt und gegessen und am Martinsfeuer Kinderpunsch getrunken.Entsprechend kindgerecht feiern wir auch die anderen Feste im Jahreskreis.
Bedeutung der Gruppe
Die Kinder knüpfen in einer Gruppe neue soziale Kontakte. Sie lernen das Miteinander und erleben sich und auch andere in verschiedenen Rollen kennen.Die Gruppe bietet dem Kind Geborgenheit und Schutz außerhalb der Familie. Das Erlernen des sozialen Lebens in einer Gruppe ist für den weiteren Lebensweg des Kindes von enormer Bedeutung (Förderung von Respekt und Akzeptanz, Heranführen an Normen und Regeln).
Raumgestaltung
Die Gestaltung der Räume orientiert sich am Alter der Kinder (Krippe, Kindergarten, Hort). So gibt es etwa für die ganz Kleinen Kuschelecken und Ruheräume, für die Großen eine Lesenische und einen Hausaufgabenbereich.
Je nach Gruppe variieren die Räume und deren Einrichtung. Durch viele bewegliche Elemente können die Räume immer wieder neu auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet werden (z. B. eine größere Puppenecke dafür aber kleinere Bauecke etc.).
Gemeinsam mit den Kindern gestalten wir die Räume entsprechend dem Jahreskreis, den Festen und Projekten.
10 Formen und Methoden unserer Zusammenarbeit mit den Eltern
Eltern tragen die Hauptverantwortung für die Bildung und Erziehung ihres Kindes. Sie sind die „natürlichen“ Erzieher. Unser Kinderhaus begegnet Eltern als Partner in gemeinsamer Verantwortung für das Kind. Eine gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern ist für unsere tägliche Arbeit von großer Bedeutung. Unser Vertrauensverhältnis ist geprägt von gegenseitiger Offenheit und Ehrlichkeit. Toleranz und Dialogbereitschaft fördern jene Zusammenarbeit, die wir uns für die Kinder wünschen. Wir möchten unsere Arbeitsweise für die Eltern transparent und übersichtlich gestalten. Denn nur mit einem guten Dialog zwischen Eltern und Kindergartenteam kann gemeinsam viel gelingen. Zu einer gelingenden Kommunikation tragen bei:
10.1 Kindergartenbeirat
Der gewählte Elternbeirat ist für ein Kindergartenjahr als Vermittler, Unterstützer und Berater zwischen Kinder – Eltern – Personal – Träger tätig. Er fördert die bessere Zusammenarbeit von Eltern, pädagogischem Personal und Träger und unterstützt zudem die Zusammenarbeit mit der Grundschule. In regelmäßigen Sitzungen mit und ohne Kindergartenpersonal und dem Träger werden Aufgaben besprochen, Feste und Feiern geplant und vorbereitet, Informationen ausgetauscht und Bedürfnisse und Anliegen aller am Kindergartenleben beteiligten Personen und Gruppen besprochen.
10.2 Elterngespräche
Diese dienen dem Austausch, der gegenseitigen Information und Transparenz. Es ist uns wichtig, sich für diese Form der Elternarbeit Zeit zu nehmen. Darum werden für Elterngespräche feste Termine vereinbart. Die Anlässe für ein Gespräch haben unterschiedliche Ausgangssituationen, z. B. Stand der Lern- und Entwicklungsprozesse des Kindes, wichtige Fragen der Bildung, Erziehung und Betreuung, soziales Verhalten, Schulreife, Fragen und Probleme verschiedenster Art, besondere Fähigkeiten und Fertigkeiten des Kindes.
10.3 Elternabende
Es werden pro Kindergartenjahr ca. sechs Elternabende angeboten. Diese werden vom Personal gestaltet (z. B. Informationselternabend, Elternbeiratswahl, thematische Elternabende in Absprache mit dem Elternbeirat). Für einige Themen werden auch Referenten eingeladen (z. B. gesunde Ernährung, Erste Hilfe am Kind etc). Die Termine und Themen werden den Eltern schriftlich und durch Aushang bekannt gegeben. Um besser planen zu können, bitten wir stets um eine Rückmeldung der Eltern.
10.4 Tür- und Angelgespräche
Während der Bring- und Abholzeit besteht für die Eltern und das Kindergartenpersonal die Möglichkeit zu einem kurzem, spontanen Tür- und Angelgespräch. Das gibt uns die Chance, Informationen zwischen Elternhaus und Kindergarten auszutauschen. Damit bleiben wir ständig in Verbindung und können somit einen guten Kontakt zu den Eltern pflegen.
10.5 Hospitationen
Die Beobachtung des individuellen Verhaltens des eigenen Kindes in Bezug auf die Gleichaltrigen ist vielen Eltern sehr wichtig. Nach Absprache mit dem Personal besteht deshalb die Möglichkeit, in der Kindergartengruppe einen Vormittag mitzuerleben. In einem Abschlussgespräch (Feedback) werden die gewonnenen Eindrücke und Beobachtungen gemeinsam reflektiert.
10.6 Aushänge in der Einrichtung
An unserer Info-Litfaßsäule finden die Eltern schriftliche Informationen: Essensplan, Ferien, Termine, Feste, Listen zum Eintragen für Helfer oder für Ausflüge, etc.
10.7 Elternzeitung
Unser „Georgsbote“ erscheint ca. alle zwei Monate. Hier finden die Eltern Informationen über wichtige Termine und Änderungen, aber auch Geschichten, Bastelvorschläge, Berichte aus den Gruppen und von Geschehnissen im Kindergartenalltag usw.
11 Zusammenarbeit der Mitarbeiter/innen in der Einrichtung
Qualifiziertes Fachpersonal zeichnet unsere Einrichtung aus.
Das Team besteht derzeit aus:
- 9 Fachkräfte (Erzieher/innen),
- 6 Ergänzungskräfte (Kinderpfleger/innen)
- 2 Berufspraktikanten/innen
- 2 Vorpraktikant/innen
- 2 Küchenhilfen
- 3 Reinigungskräften.
11.1 Teamselbstverständnis
Um die bestmögliche pädagogische Arbeit zu gewährleisten, legen wir auf eine gute Zusammenarbeit untereinander und auf ein partnerschaftliches Miteinander besonderen Wert.
Wir sind ein flexibles und offenes Team, in dem sich die Mitarbeiter sowohl ergänzen als auch ihre jeweilige Individualität in die Arbeit einbringen.
Reflexion ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Sie ist erforderlich, um Erfahrungen und Erkenntnisse zu verarbeiten und auszutauschen.
In unserer Einrichtung werden Entscheidungen demokratisch getroffen, indem Leitung, Träger und Team gemeinsam entscheiden.
11.2 Formen der Zusammenarbeit
Das Team trifft sich regelmäßig für mindestens zwei Stunden zur Teamsitzung. Hier werden Termine vereinbart, Feste und Feiern geplant, Beobachtungen und Dokumentationen ausgewertet usw. Täglich trifft sich jeweils eine Person aus jeder Gruppe zur kurzen Tagesabsprache. Die Gruppenteams planen und besprechen den Gruppenablauf, die Beobachtungen und die Elterngespräche. Wir reflektieren unsere Arbeit in Klein- und Großteams. Alle zwei Monate finden Dienstgespräche zwischen der Leitung und jedem einzelnem Teammitglied statt.
11.3 Fort- und Weiterbildung
Das gemeinsame Interesse an der Erfüllung der gesteckten Ziele lässt für die Kinder die so unverzichtbare Kontinuität und Verlässlichkeit entstehen. Dies erfordert eine ständige Weiterqualifizierung in Form von Fort- und Weiterbildung. Jede Mitarbeiterin hat das Recht, an Fortbildungen teilzunehmen. Dies tun wir gerne, um uns stets weiterzubilden im pädagogischen, sozialen, künstlerischen, rechtlichen Bereich und vielem mehr. Dies bereichert die Arbeit und den Austausch unter den Kolleginnen sehr.
12 Zusammenarbeit mit dem Träger
Die Erzdiözese München und Freising als Träger
Kita Regionalverbund Freising als Trägervertreter.
Die Dienstaufsicht im
Ordinariat
Zu den Aufgaben des Trägers gehören: Haushalt erstellen, kontrollieren und dokumentieren, Gebäude und Einrichtung instand halten, Personal einstellen, qualifizieren, begleiten (Dienstvorgesetzter). Gemeinsame Aufgaben von Träger und Kita-Team sind: Personalanliegen, größere Anschaffungen, Anliegen an Stadt und Landkreis, liturgische Feiern planen und gestalten, Eltern begleiten; gegenseitige Information über wichtige Ereignisse.
Formen der Kooperation: Mitarbeit im Team, Dienstgespräche mit der Leitung, Besuche im Kita; Besuche des Kita in Kirche und Pfarrei. Das Pfarrbüro unterstützt bei Buchhaltung, Bestellungen, Hausmeisterarbeiten. Stellung im Trägerverband / Pfarrei. Formen der Zusammenarbeit: Dienstgespräch, Zusammenarbeit mit dem Pfarrbüro, Kirchenverwaltungssitzung, Pfarrgemeinderat.
13 Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
Die Vernetzungen sind für beide Seiten nützlich und bereichernd. Sie können sich auch wieder lösen und neue gefunden werden. Zu unseren Kooperationspartnern zählen
- Fachdienste: Sie bieten gute und differenzierte Förderung für das Kind. Die verschiedenen Förderstellen kommen zu uns in die Einrichtung und beobachten hier das Kind. Sie nehmen es dort auf, wo es steht, und verweisen es zu den jeweiligen Fachdiensten (Logopäde, Ergotherapie, etc.).
- Kindergärten der Stadt Freising: Über Leiter/innenkonferenzen findet ein regelmäßiger Informationsaustausch statt.
- Fachakademien für Sozialpädagogik / Berufsfachschule für Kinderpflege: Wir bilden in unserer Einrichtung aus. Die Erzieher/innen der jeweiligen Praktikanten gehen regelmäßig zu Anleitertreffen in die Schulen. Die Lehrkräfte besuchen die Praktikanten in der Einrichtung und beurteilen deren Arbeit.
- Schulen: Eine sehr gute Zusammenarbeit und ein ständiger Austausch besteht mit den Lehrkräften der Grundschulen St. Korbinian und Vötting.
14 Öffentlichkeitsarbeit
Ein wichtiger Teil der Öffentlichkeitsarbeit ist der „Tag der offenen Tür“, bei dem wir die Arbeit in unserer Einrichtung vorstellen. Der Kindergarten für sich ist eine abgeschlossene, kleine Welt: Damit jedes Kind darüber hinaus reichliche Erfahrungen in der realen Umwelt machen kann, sind Begegnungen mit Personen, Einrichtungen und Lebensräumen am Ort notwendig. Es ist uns wichtig, dass unsere Kinder ihre Umwelt kennenlernen und andere, neue Eindrücke gewinnen. Wir besuchen daher öfters andere Institutionen (Zahnarzt, Hausarzt, Apotheke) und suchen den Kontakt zu anderen Menschen, um mehr über ihr Leben zu erfahren (Besuch im Altenheim, beim Weihbischof). Informationen werden durch Aushänge, Elternbrief, „Georgsbote“ (Kiga-Zeitung), Presse und Fotodokumentationen über bevorstehende oder vergangene Aktivitäten und Feste bekanntgegeben.
15 Qualitätssicherung
Das pädagogische Personal unserer Einrichtung nimmt regelmäßig an Fortbildungen teil. Die Inhalte der Fortbildung werden bei Möglichkeit im Team ausgetauscht, so dass alle davon profitieren. Teamfortbildungstage helfen uns bei der gemeinsamen Weiterbildung.
Zur Qualitätssicherung gehören auch:
- eine regelmäßige Überprüfung der Konzeption
- regelmäßige Reflexionsgespräche
- regelmäßige Dienstgespräche
- Mitarbeitergespräche
Unsere pädagogische Zielsetzung orientiert sich an der Lebenssituation der Kinder. Durch das regelmäßige Ausfüllen des Elternfragebogens geben Sie uns Rückmeldung, wie Sie unsere Arbeit sehen. Wir freuen uns über konstruktive Anregungen und Vorschläge. Ein Qualitätshandbuch über unsere Einrichtung wird regelmäßig in Arbeitskreisen überprüft und bei Bedarf überarbeitet.
16 Öffnungszeiten und Tagesablauf
Das „Haus des Kindes“ ist eine familienergänzende und -unterstützende Einrichtung. Wir bemühen uns deshalb, mit bedarfsgerechten Öffnungszeiten die Interessen von Alleinerziehenden und berufstätigen Eltern zu beachten, damit sie Familie und Beruf in Einklang bringen können.
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Kinderkrippe |
Kindergarten |
Kinderhort |
Montag – Donnerstag |
07:00 – 17:00 Uhr |
07:00 – 17:00 Uhr |
11:00 – 17:00 Uhr |
Freitag |
07:00 – 16:00 Uhr |
07:00 – 16:00 Uhr |
11:00 – 16:00 Uhr |
Montag – Donnerstag |
07:30 – 16:30 Uhr |
07:30 – 16:30 Uhr |
07:30 – 16:30 Uhr |
Freitag |
07:30 – 16:00 Uhr |
07:30 – 16:00 Uhr |
07:30 – 16:00 Uhr |
Die Schließzeiten werden jeweils im September bekanntgegeben (insgesamt ca. 30 Tage / Jahr):
- Weihnachten (ca. 5 Tage)
- Fasching (2 Tage)
- Sommer (3 Wochen)
- Planungstage (2 Tage)
- Teamfortbildung (2 –3Tage)
- Betriebsausflug (1 Tag)
Durch einen geregelten Tagesablauf bieten wir den Kindern ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.
Tagesablauf im Kindergarten
7:00 – 8:30 Uhr: |
Bringzeit / Freispielzeit |
8:30 – 8:45 Uhr: |
Morgenkreis: Begrüßungslied, Anwesenheit, Besprechung des Tagesablaufs |
8:45 – 10:30 Uhr: |
Freispielzeit – Teilöffnung - gleitende Brotzeit |
10:30 Uhr: |
Aufräumzeit |
10:40 Uhr: |
Pädagogisches Angebot (Spielrunde, Bilderbuchbetrachtung, Geschichten, Lieder, verschiedene Themen, …) |
11:15 – 11:50 Uhr: |
Freispiel im Garten |
12:00 – 12:45 Uhr: |
Mittagessen |
13:00 – 14:00 Uhr: |
„Ruhezeit“ oder Mittagsschlaf |
14:15 – 14:45 Uhr: |
kleine Zwischenmahlzeit |
15:00 – 17:00 Uhr: |
Freispiel (drinnen und draußen) |
Tagesablauf in der Kinderkrippe
7:00 – 8:30 Uhr: |
Bringzeit / Freispielzeit |
8:30 – 8:45 Uhr: |
Begrüßungsritual: Lied, Fingerspiel, Kasperl |
8:45 – 9:15 Uhr: |
Frühstück |
9:15 – 11:15 Uhr: |
Aktivitäten und Beschäftigungsangebote (drinnen und draußen) |
11:15 – 12:00 Uhr: |
Mittagessen |
12:00 – 14:00 Uhr: |
Mittagsschlaf |
14:15 – 14:45 Uhr: |
kleine Zwischenmahlzeit |
15:00 – 17:00 Uhr: |
Freispiel (drinnen oder draußen) |
Tagesablauf im Hort
ca. 11:45 Uhr: |
Ankunft der ersten Kinder (je nach Stundenplan), Freispiel |
12:30 Uhr: |
Mittagessen |
13:30 Uhr: |
Hausaufgaben |
14:45 / 15:00 –17:00 Uhr: |
Freispiel |
In der Ferienzeit gleicht sich der Tagesablauf dem des Kindergartens an und es werden Ausflüge, Aktionen und Projekte durchgeführt.
17 Downloads
Gerne können Sie sich unsere Informatinen auch herunterladen:
- Konzeption unserer Einrichtung (pdf, ca. 1,6 MB)
- Anmeldebogen Krippe (pdf, 100 kB)
- Anmeldebogen Kindergarten (pdf, 100 kB)
- Anmeldebogen Hort (pdf, 100 kB)
Für Rückfragen erreichen Sie uns unter Telefon 08161 - 537323-0 oder besuchen Sie uns in der Gartenstraße 44 in Freising. Wir freuen uns auf Ihr Kind und Sie!
- Ihr Kindertagesstätten-Team

